Vortrag und Diskussion

Regenbogenfamilien im heterozentrierten Umfeld – out and proud?!

Regenbogenfamilien sind vielfältig und Teil unserer modernen Gesellschaft. Meilensteine auf dem Weg hierhin waren die Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft sowie die der Stiefkind-Adoption. Erst diese löste einen Geburtenanstieg aus, weil so auch zwei Lesben oder Schwule rechtlich gleichberechtigte Eltern sein können. Aber noch sind sie in Deutschland nicht gleichgestellt mit heterosexuellen Eltern und haben diverse Hürden zu überwinden, um Familie zu werden und zu sein. Wie wirken die Herausforderungen im heterozentrierten Umfeld auf die Familie? Welche Erfahrungen haben Lesben mit dem Prozess der Stiefkindadoption gemacht? Welche Erfahrungen haben die Kinder gemacht und welche Strategien finden sie, damit umzugehen? Diese und weitere Fragen werden im Mittelpunkt stehen.

Michaela Herbertz-Floßdorf ist Pädagogin, Mediatorin und Kommunikationstrainerin. Sie gehört zum wissenschaftlichen Team der Studie „Wir sind Eltern – Situation und Bedarfe von Regenbogenfamilien in Köln“ und erstellte die Broschüre „Regenbogenfamilie werden & sein.“

Gefördert vom LSVD Niedersachsen-Bremen und aus Mitteln des Landes Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Forum Niedersachsen und dem VNB.

In der Regenbogenfamiliengruppe Göttingen treffen sich lesbische und schwule Menschen, die mit Kinderwunsch oder bereits vorhandenen Kindern in unterschiedlichen Familienformen als Single oder Paar leben.

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